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TU Berlin

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Profil

Die Forschung des ZMMS läßt sich inhaltlich vier Themenfeldern zuordnen:

Kognitive Modellierung und Kompetenzentwicklung

Die Einsatzmöglichkeiten kognitiver Modelle sind vielfältig. Durch ihre Integration in Unterstützungssysteme werden z.B. in der Fahrzeugführung technische Komponenten an individuelle Fahrstile anpassbar. Methoden der Wissensakquisition erlauben es, Wissensmodelle spezieller Domänen aufzubauen und den Kompetenzerwerb in der Arbeitstätigkeit z. B. in der Verfahrensindustrie zu bewerten. Die Arbeiten aus diesem Schwerpunkt beziehen sich auf methodische Probleme der Wissensakquisition, auf die Wissensanalyse, den Entwurf von Trainingskonzepten, die Implementierung kognitiver Modelle und die Bewertung von Gestaltungslösungen mit Hilfe von rechnergestützten Modellen. Mit der Arbeitsaufnahme im Oktober 2000 einer von der VolkswagenStiftung geförderten Nachwuchsgruppe wird diese Thematik im <abbr title="Zentrum Mensch-Maschine-Systeme">ZMMS</abbr> nachhaltig bearbeitet.

Verlässlichkeit und Sicherheitsmanagement

Die prospektive, gestaltungsrelevante Abschätzung menschlicher Fehlermöglichkeiten und die retrospektive Analyse sicherheitsrelevanter Ereignisse im Umgang mit der Technik wurden bis September 2001 auf der Basis des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes der interdisziplinären Forschergruppe „Mensch-Maschine-Interaktion in kooperativen Systemen der Flugsicherung und Flugführung“ mit ihrer Ausstrahlung auf die Fehlerproblematik in ausgewählten Industriebereichen bearbeitet.
Mit dem Abschluss dieser Untersuchungen zur Verlässlichkeit wurden entsprechende Fragestellungen in enger Zusammenarbeit mit der VW AG auf spezielle Probleme der Kraftfahrzeugführung zugeschnitten und Forschungen zur Fahrerzustandserkennung aufgenommen. Dazu stellte die VW AG für zunächst fünf Jahre dem <abbr title="Zentrum Mensch-Maschine-Systeme">ZMMS</abbr> einen Fahrsimulator zur Verfügung.

Systemevaluation

Kurze Produktzyklen und hohe Entwicklungskosten erfordern die Berücksichtigung von Evaluationskriterien bereits in den frühen Phasen der Planung von Mensch-Maschinen-Systemen. Neben klassischen Variablen wie Akzeptanz, Benutzbarkeit oder Beanspruchung sind Kriterien der Verlässlichkeit, der Kompetenzentwicklung und der Trainingsgestaltung von Bedeutung. Gleichzeitig weisen Vorgehensreferenzmodelle zur Dienstleistungsentwicklung starke Parallelen zu Modellen des Systems Engineering und der Konstruktionsmethodik auf, so dass auch im Bereich der Entwicklung von Dienstleistungen ähnliche Kriterien für deren Evaluation herangezogen werden können. Die Arbeiten des ZMMS beziehen sich auf die Gestaltung des Service-Engineering, die Entwicklung von Methoden für die Evaluation von Prototypen sowie die Durchführung von Usability-Studien.

Prospektive Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion

Die Bedeutung der Mensch-Technik-Interaktion ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Der technische Fortschritt hat nicht nur deutliche Auswirkungen auf die Entwicklung und Gestaltung der Technik. Auch die Rollen und Funktionen, sowohl die der Technik als auch die der diese Systeme bedienenden Menschen, ändern sich.
Um dieser Tatsache frühzeitig Rechnung zu tragen, werden zentrale Fragen der prospektiven Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion im Rahmen des Graduiertenkollegs Prometei interdisziplinär und domänenübergreifend bearbeitet. Das Graduiertenkolleg ist organisatorisch am Zentrum Mensch-Maschine-Systeme der Technischen Universität Berlin (Sprecherhochschule) angesiedelt. Das Portfolio der Wissenschaftler der Technischen Universität wird ergänzt durch Partner aus der Humboldt Universität zu Berlin und aus dem Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik.
Die Förderung des Dialogs und des Austausches von Wissen und Methoden zwischen den beteiligten Disziplinen ist ein zentrales Anliegen und wird durch ein anspruchsvolles Studienprogramm unterstützt.

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Zentrum Mensch-Maschine-Systeme
Sekr. MAR 3-1
Marchstr. 23
10587 Berlin
Tel.: ++49 30 314-79520
Fax: ++49 30 314-72581