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TU Berlin

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ZMMS-Newsletter

Das ZMMS bringt in unregelmäßigen Abständen ein Newsletter heraus.

Wenn Sie den Newsletter abonnieren möchten, senden Sie bitte eine an

 

1. ZMMS-Newsletter vom 03.05.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,

sie erhalten mit dieser Email den ersten Newsletter des Zentrums Mensch-Maschine-Systeme ZMMS. Wir informieren Sie ab heute in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten und Wissenswertes aus dem Zentrum Mensch-Maschine-Systeme der Technischen Universität Berlin.

Beiträge der 8. Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme online abrufbar

Die 8. Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme fand vom 7. bis 9. Oktober 2009 statt. Ab sofort bieten wir Ihnen als besonderen Service alle Beiträge der 8. Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme auf unserer Webseite im pdf Format zum Download an.

Übrigens: die Vorbereitungen für die 9. Berliner Werkstatt haben bereits begonnen, Sie erhalten den Call for Papers im November 2010.

Das ZMMS als Besuchermagnet auf der Hannovermesse 2010

Auf der diesjährigen Hannovermesse vom 19. bis 23. April 2010 präsentierte das ZMMS Forschung zum Anfassen. Mit der UX-Matrix wurde eine Methode vorgestellt, die es ermöglicht, Produkte und Dienstleistungen systematisch mit Erlebensdimensionen und Emotionen anzureichern. Erleben wurde groß geschrieben am ZMMS-Stand: die zahlreichen Besucher - unter ihnen der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf - konnten eine Reihe von Smartphones und die neueste Sommerkollektion von Ritter Sport Schokoladen auf ihren Erlebnisgehalt testen. Die UX-Matrix als Beratungstool stieß auf große Nachfrage, vor allem bei Herstellern von Haushaltsgeräten und aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnik.

Weiterbildungsinstitut "Human Factors Academy" gegründet

In Kooperation mit der Berliner Firma HFC Human-Factors-Consult GmbH gründete das ZMMS im April 2010 die "Human Factors Academy". Wir reagieren damit auf die steigende Nachfrage nach außeruniversitären Weiterbildungsangeboten im Bereich Mensch-Technik Interaktion. Die Kooperation einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung mit einem am Markt erfolgreichen KMU führt zu Schulungsangeboten, die Praktiker effizient das aktuellste Wissen und für den Alltag geeigneten Methoden der Gestaltung von Mensch Maschine Systemen vermitteln. Aktuell bieten wir Kurse zu den Themenbereichen Gebrauchstauglichkeit, Human-Factors Engineering, Human-Factors in der Luftfahrt und Interaktionsqualität an. Die Lerninhalte reichen von "Methoden der Usability Evaluation" über die "Einführung in MATLAB" bis zur kognitiven Modellierung mit ACT-R.

Vorstellung des Forschungsschwerpunktes "Assistenz im rollenden Verkehr" des Graduiertenkollegs prometei

Das im ZMMS beheimatete Graduiertenkolleg prometei (Prospektive Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktion) entwickelt und integriert Methoden, Verfahren und Werkzeuge zur Berücksichtigung der Mensch-Maschine-Interaktion bereits in frühen Phasen der Gestaltung technischer Systeme. Prometei umfaßt 12 Forschungsschwerpunkte, wir stellen Ihnen in loser Folge einen Schwerpunkt und die in ihm arbeitenden Doktoranden vor.

Der Forschungsschwerpunkt 2 des Graduiertenkollegs prometei arbeitet domänenübergreifend am Themenfeld "Assistenz im rollenden Verkehr" - Themen, die sich von der rein psychologischen Anwendungsforschung bis hin zu praktischen Design- und Auslegungsfragen erstrecken. Die Forschungsprojekte werden dabei sehr anwendungsnah - oft in Kooperation mit der Industrie - durchgeführt und versuchen stets, universitäres Know-how in die Praxis zu überführen. Die bearbeiteten Projekte verbindet das Ziel, durch Entwicklung und Konzeption sicherheitsfördernder Unterstützung und adaptiver Anpassung von Hilfesystemen die Sicherheit im Verkehr prospektiv und nachhaltig zu verbessern.

Lupe

Stefanie Huber (31), gelernte Industriekauffrau, Diplom-Psychologin und Master of Human Factors and System Safety, beschäftigt sich seit Dezember 2007 mit der Vermeidung von Flugvorfällen auf dem Rollfeld, sogenannten Runway Incursions. Sie erarbeitet Möglichkeiten zur Vorfallsvermeidung und entwickelt innovative Funktionalitäten für die Cockpitassistenzsysteme der Zukunft. Ihr besonderes Augenmerk gilt dabei Airport Moving Maps, die ähnlich den Navigationssystemen im Auto die Piloten beim Navigieren auf dem Rollfeld unterstützen sollen. Die Ergebnisse Ihrer Arbeit wird Sie im Rahmen Ihrer Dissertationsschrift Ende 2010 veröffentlichen. Im Oktober 2009 erschien über sie ein Beitrag mit dem Titel "Risikofaktor Mensch" in der Zeitschrift "Junge Karriere" des Handelsblatts, den Sie hier einsehen können: http://www.karriere.de/beruf/risikofaktor-mensch-9231/

Lupe

Sebastian Welke (29) hat als Wirtschaftsingenieur im Studium und in unterschiedlichen Innovationsprojekten verschiedener Unternehmen gelernt, mit interdisziplinären Herausforderungen umzugehen und den Mehrwert verschiedener Sichtweisen zu nutzen. Mit seinem Team forscht er seit Oktober 2007 an Möglichkeiten der Integration biophysiologischer Schnittstellen innerhalb von Konzepten zur Erhöhung der aktiven Fahrer- und Fahrzeugsicherheit. Durch ein EEG-basiertes Brain-Computer-Interface (BCI), mit dem Hirnströme des Fahrers abgeleitet werden, versucht er die Intentionen bzw. Manöver des Fahrers, vor allem in Gefahrensituationen, vorherzusagen. Ein Teil seiner Versuchsfahrten wurde durch die Presse begleitet. Das Manuskript zum Beitrag "Vor dem Crash - Hirnforscher im Kampf gegen die Schrecksekunde", der im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde, finden Sie unter: http://www.rbb-online.de/ozon/beitrag/2008/vor_dem_crash_hirnforscher.html

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